
Dieser Staat gibt seit Jahrzehnten mehr Geld aus, als er einnimmt. In hohem Maße für soziale Leistungen, vielfach an Leute, die selbst niemals eingezahlt haben in die Sozialkassen. Gleichzeitig wird gespart bei denen, die selbst hohe Belastungen zu tragen haben und eigentlich die erste Zielgruppe für soziale Hilfestellungen sein sollten.
Ein plakatives und immer häufiger anzutreffendes Beispiel sind die ungezählten Fälle, in denen alte und gebrechliche Menschen von ihren Angehörigen gepflegt werden. Was bekommen die?
Unsere Landesvorsitzende Sylvia Pantel beklagt diese eklatante Schieflage deutscher Sozialpolitik:
„Millionen Deutsche pflegen ihre Angehörigen zu Hause. Oft aufgeopfert, oft unbezahlt, oft auf Kosten der eigenen Karriere. Diese Leistung ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar und sie wird kaum anerkannt. Weder finanziell noch bei der Rente noch gesellschaftlich.“