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Familie und Kinder spielen keine Rolle bei den Koalitionsverhandlungen

Familie und Kinder spielen keine Rolle bei den Koalitionsverhandlungen

Familie und Kinder spielen keine Rolle bei den Koalitionsverhandlungen

Ja, Deutschland stirbt aus. Das scheint gewährleistet, wenn die Sozialdemokraten sich in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen. Alle bislang bekannten Vorschläge aus den Koalitionspapieren muss man als kinder- und familienfeindlich einordnen.

In den Koalitionsverhandlungen fehlt zur Familienpolitik erkennbar das, was man, zumindest vor Merkel, als DNA der CDU werten durfte. Annalena Baerbock (sie möge der UN erspart bleiben) warb doch tatsächlich in Syrien um weitere Zuwanderung – mit diesen Worten: „Deutschland ist ein Land mit keiner sehr starken Geburtenrate. Deshalb brauchen wir Migranten! Sonst wird unser Land in Zukunft nicht mehr funktionieren“.

Wenn aktuelle Koalitionspapiere so verabschiedet werden, könnte sie tatsächlich Recht behalten, auch wenn die umworbene Zielgruppe nicht passt. Die konservative Autorin Birgit Kelle, Mitglied der CDU, schrieb bei NIUS: „Die Koalitionspapiere lesen sich wie ein einziges Kinderverhinderungsprogramm. Neue Abtreibungspraxen, kostenlose Verhütungsmittel und neue exotische Familienformen: ja. Geburtenrate steigern: nein. Das Wort Demographie findet sich darin kein einziges Mal. Familie findet in diesen Vorstellungen nur noch als Betreuungsproblem für Kinder, als Armutsfalle für Alleinerziehende, als Bildungsloch für Migrantenkinder und als Emanzipationshindernis für Frauen statt.“

Frankreich reduziert mit dem „Quotient Familial“ die Steuerlast für Familien progressiv mit der Zahl der Kinder. Beispielhaft z.B. auch Luxemburg, das Land gewährt nicht nur hohe Kinderfreibeträge, sondern auch einen zusätzlichen Steuerbonus für Familien mit mehreren Kindern. Als besonders familien- und geburtenfreundlich sticht Ungarn heraus. Kinderreichtum wird vergoldet, derzeit genießen Familien mit vier Kindern Steuerfreiheit, ab Oktober gilt dies bereits ab drei Kindern und ab 2026 ab zwei Kindern!

„CDU zu feige gegenzusteuern“

Sylvia Pantel, stellvertretende Bundesvorsitzende der WerteUnion und NRW-Landeschefin der Partei: „Besonders Ungarn macht uns vor wie es gehen kann. Eine Gesellschaft ohne Kinder stirbt aus. Das liegt nicht an mangelnder Fortpflanzungslust der deutschen Frauen, sondern an den fehlenden Rahmenbedingungen und den extrem hohen Steuersätzen. Die CDU, die ihren Markenkern verloren hat, ist augenscheinlich zu feige, in diesem wichtigen Punkt bei den Koalitionsverhandlungen gegenzusteuern.“

Anstatt Geburten zu fördern, phantasieren deutsche Sozialdemokraten über eine „Teilhabe-App“, mit der Kindern besondere schulische Angebote, aber auch solche in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit geboten werden sollen. Unbürokratisch natürlich! Denkt man das zu Ende, fällt einem das Gegenteil ein.
Die in Deutschland lebende Frau, die zugewanderten gebärfreudigeren Musliminnen gewiss mitgezählt, gebärt durchschnittlich 1,36 Kinder. Eine Stabilisierung der Gesellschaft träte erst bei einer Geburtenrate von 2,1 ein.

Wo sollen die Fachkräfte von morgen herkommen? Woher die Steuerzahler, die das Rentensystem stützen?
Als wäre der Mangel an Anreizen zum Kinderkriegen nicht schlimm genug, fordern die Sozis die Abschaffung des Paragraphen 218, mehr Abtreibungskliniken und Pille und Kondom – gern auf Staatskosten.

Statt Frauen das Mutter-Dasein zu erleichtern, fällt die SPD in DDR-Muster zurück und befindet: „Die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen ist ein entscheidender Faktor zur Fachkräftesicherung.“

Das Ehegattensplitting soll abgeschafft werden. Stattdessen Sozi-Ideologie pur: „Die Vielfalt in Familienkonstellationen und die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin machen eine grundlegende Reform des Abstammungsrechts dringend erforderlich.“ Sonderstellungen für Queere natürlich auch vorgesehen.
Kinder gehören für Sozialdemokraten extern beaufsichtigt: Der Kita-Ausbau soll forciert werden, Mutti muss ja arbeiten. Böse, wem dazu der Olaf Scholz‘ Spruch von der „Lufthoheit über den Kinderbetten“ einfällt.

Deniz Yücel, heute bei der „Welt“, schrieb einst als taz-Autor den Satz: „Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“
Die kommende Bundesregierung tut was sie kann, um dazu beizutragen.

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